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Klassen 4.1, 4.2, 4.3, 4.4 im Schullandheim

Was ist überhaupt ein Schullandheim? Mit wem gehe ich zusammen ins Zimmer? Gibt’s dort Automaten, an denen ich mir Getränke kaufen kann? Darf ich mein Kuscheltier mitnehmen? Handy? Eine Menge Fragen hatten die 84 Viertklässler/-innen der beiden Grundschulstandorte, bevor es vergangene Woche ins Schullandheim nach Oberthal ging. Diese „Abschlussfahrt“ wurde zu Beginn des Schuljahres durchgeführt, damit die Schülerinnen und Schüler von dem gestärkten Zusammengehörigkeitsgefühl und den neu geknüpften Kontakten für den Rest ihrer Grundschulzeit noch profitieren können.
Begleitet wurden die vier Klassen von fünf Lehrpersonen und zwei Eingliederungshelferinnen. Auf dem Stundenplan standen in Oberthal bei herrlichstem Wetter Abenteuer- und Kooperationsspiele sowie Wildnispädagogik. Das Erlebnispädagogische Zentrum Saar (EPZ) führte diese insgesamt sechsstündigen Bausteine mit den Klassen durch. So lernten die Schüler in zahlreichen Spielen, wie wichtig es ist, zusammen zu halten, miteinander zu sprechen und sich auf die anderen verlassen zu können. Die meisten der gestellten Aufgaben konnten nicht von einem Kind alleine bewältigt werden. Hier musste der eine mehr, der andere weniger, seine eigenen Interessen zugunsten der Gruppe hinten anstellen.
Der Wald hielt für die Schülerinnen und Schüler besondere Aufgaben bereit. So seilten sich beispielsweise die Kinder in eine Schlucht ab und erklommen auf der gegenüberliegenden Seite mit Hilfe einer Menschenkette alle sicher den steilen Hügel. In einem Blindenparcours galt es, sich voll und ganz auf seine Sinne zu verlassen und entlang einer von Baum zu Baum gespannten Schnur mit verbundenen Augen verschiedene Gegenstände zu ertasten, sie sich zu merken und sie später mit der gesamten Gruppe gemeinsam in die richtige Reihenfolge zu bringen. Kooperieren und gegenseitige Rücksichtnahme war auch wichtig beim Bau einer Laubhütte, beim Gestalten eines Waldbildes aus Naturmaterialien und Wiederfinden eines Baumes. Die Schülerinnen und Schüler waren mit Feuereifer bei der Sache und die Zeit verging wie im Flug.
Das Gelände des Schullandheimes bot allen Kindern, neben gutem Essen, in der übrigen Zeit einen perfekten Spielraum. Auf der großen Wiese, den beiden Multifunktionsfeldern und dem Beach-Volleyballfeld, an den Tischtennisplatten und den Tischkickern konnten die Kinder sich so richtig austoben. Nach einer Nachtwanderung durch den Oberthaler Wald fielen alle todmüde in ihre Betten. Das von manchen Zimmern angekündigte „Wir bleiben die ganze Nacht wach“ hatte sich nach einer Stunde auf den Zimmern schnell erledigt, so dass die Lehrer eine ruhige Nacht zu verzeichnen hatten. Alles in allem sammelten die Kinder viele interessante und spannende Erfahrungen, von denen sie sicher im schulischen Alltag profitieren können. An dieser Stelle Danke an die Pädagogen vom EPZ, die für die Schülerinnen und Schüler abwechslungs- und lehrreiche Erlebnisse gestaltet haben, sowie an die begleitenden Lehrer und Lehrerinnen, die durch ihr Engagement bereit waren, den Schülern diesen Aufenthalt zu ermöglichen.